LUPID

LUPID, das sind der aus dem hessischen Hüttenberg stammende Singer-Songwriter TOBIAS HUNDT und seine beiden Mitstreiter PATRICK (Bass, Keyboards) und MARKUS (Schlagzeug).

„Wir drei stehen auf den Mix aus Beats und Synthies mit organischen Instrumenten wie Piano und Gitarren“, so TOBIAS. Mittels dieser musikalischen Vorgabe vollbringen LUPID das Kunststück, in ihren Songs Melancholie mit Hoffnung, und Breitwandpanoramen mit intimen Momenten auf magnetische Weise zu verbinden. Das Ergebnis: Deutschsprachiger Pop von nachhaltiger Strahlkraft. Das hat auch unsere Mannschaft begeistert. Seit September 2016 kümmert sich undercover um die Live-Aktivitäten des Trios, im April 2017 sind LUPID dann erstmals auf Tour.



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„Wir haben uns stumm geschwiegen, wir haben uns taub geredet/ Wurden wie Unbekannte, die sich jeden Tag begegnen.“ Stumm geschwiegen. Taub geredet. Unbekannte, die sich jeden Tag begegnen.

Man weiß, was gemeint ist. Man kennt solche Gefühle aus verkorksten Beziehungen, in denen wir alle schon einmal steckten. Aber so treffend in einem Popsong auf den Punkt gebracht, hört man das in deutscher Sprache nur sehr selten. Bei LUPID sind solche Momente die Regel.

Das Stück „Sag meinen Namen“ wird auf der ersten EP der Band zu hören sein (VÖ: 14.10 bei Airforce 1/ Universal). Im Refrain singt Sänger und Songwriter Tobias Hundt: „Sag meinen Namen noch einmal bevor du gehst/ Ich will nur sicher sein, dass du ihn nicht vergisst/ Sag meinen Namen noch einmal so laut es geht/ Ich will Geschichte in deinem Leben bleiben/ Ich will, dass du vermisst.“

Es gibt tausende Lieder über das Verlieben. Auch ein paar übers Entlieben, zumeist wehleidige Klagelieder. „Sag meinen Namen“ ist anders: Der Song ist kein Trauerspiel zur akustischen Gitarre, stattdessen eine trotzige Hymne mit stolzem Rhythmus, dichtem Synthie-Teppich, perfekt sitzenden 80s-Gitarren und einem sehnsüchtigen Chor. Man merkt an dieser Stelle schon: LUPID gehen eigene Wege. Das hat sich nicht einfach so ergeben. Das hat eine spannende Vorgeschichte.

Drei Platten hat Tobias Hundt bereits unter eigenem Namen mit seiner Band aufgenommen. Schon damals sang der Singer/Songwriter aus dem hessischen Dorf Hüttenberg über die Themen, die ihn beschäftigten. Über seine Wurzeln und denen seiner Familie, über die Frage nach Wahrheit und dem Glauben. „Auf viele Fragen musste ich in den vergangenen Jahren meine eigenen Antworten finden“, sagt Tobias Hundt, übrigens auch ein überragender Handballspieler. Er hätte Karriere als Sportprofi machen können. „Aber meine Liebe zur Freiheit war irgendwann nicht mehr mit der Trainings- und Spielroutine vereinbar.“ Zum Bruch kam es, als zwei Gründungsmitglieder seine Gruppe verließen. „In diesem Moment war das Projekt erschüttert“, sagt Tobias Hundt. „Wir wussten nicht, wie wir weitermachen sollten. Und wir stellen uns die Frage, ob es nicht das Vernünftigste wäre, uns wieder normalen Jobs zu widmen.“ Es ist dieser Moment, wenn sich alles entscheidet: weitermachen, ja oder nein? Und wann ja, dann wie?

Tobias (Singer/Songwriter), Patrick (Bass, Keyboards) und Markus (Schlagzeug) steckten ihre Köpfe zusammen. Ein kurzer, ehrlicher Austausch – dann war klar: „Wir machen weiter – und setzen alles auf eine Karte.“ Nicht Tobias Hundt 2.0. „Sondern eine komplett neue Band, ganz nach unseren eigenen Vorstellungen.“ Darum auch der Namenswechsel: LUPID. Was das zu bedeuten hat? Tobias Hundt lacht – und erklärt: „Es war schwer, einen Namen zu finden. Noch dazu einen, der etwas mit dem zu tun hat, was wir früher unter dem Namen Tobias Hundt gemacht haben.“ Canis Lupus ist der Wolf, ein enger Verwandter des Hundes. LUPID ist ein Kunstwort, in dem der Wolf steckt. Und das ist ein schönes Bild für das, was sich zwischen Tobias Hundt und LUPID getan hat: vom Hund zum Wolf – LUPID haben Mut und Eigensinn, sind wilder und freier.

Doch ein neuer Name alleine reichte nicht. Für LUPID begann eine extrem intensive Phase, um gemeinsam den neuen Bandsound zu definieren. Die drei Musiker tauschten sich mit ihrem Produzenten Thomas Eifert aus: Was lieben wir an Musik? Wann geht uns das Herz auf? „Wir drei stehen auf den Mix aus Beats und Synthies mit organischen Instrumenten wie Piano und Gitarren“, sagt Tobias Hundt. Man darf sich den Sessionraum von LUPID wie ein Labor vorstellen, die drei Musiker sind die Forscher: Wie weit dürfen wir gehen, wie viel Elektronik tut den Songs gut? Immer weiter drehten sie das Rad. „Bis zu dem Moment, als wir uns anschauten und sagten: Das ist es. Das ist der Sound von LUPID.“

Beschreiben kann man ihn so: Da ist die elektronische Seite – digital und trotzdem einfühlsam und sehnsuchtsvoll. Und sie steht immer im Gleichgewicht zu den organischen Elementen, zur zugleich kraftvollen und leicht gebrochenen Stimme von Tobias Hundt, zum Klavier und zu den sparsam eingesetzten, aber wunderbar einprägsamen Gitarren. Nehmen wir „Was soll schon passieren“, ein Track der kommenden EP. Das House-Klavier treibt den Song an, Tobias Hundt singt: „Wir stehen immer noch, Gefühle kommen und fliehn’/ Sind über Wasser gelaufen um nicht unterzugehen/ Haben Berge versetzt oder ’nen Umweg genommen/ Nicht jeder war nötig, aber keiner umsonst.“ Man merkt schon: Dieses Lied schreitet voran. Im ersten Refrain lernen wir die großartige Melodie kennen. Im zweiten führt das House-Piano dann einen Four-to-the-Floor-Beat ein, der aber nicht stampft, sondern federt. Den Text erklärt Tobias Hundt so: „Wenn wir den Glauben an uns nicht verlieren, und auch nicht die Liebe, die uns antreibt und die Hoffnung, die uns durchhalten lässt – was soll dann schon passieren?“ Seine Songs entstehen seit jeher aus dem Jetzt heraus. „Von Bedeutung ist, was ich in diesem Moment sehe und wahrnehme, fühle und träume.“ Klar also, dass die aktuelle Situation von LUPID bei den Lyrics eine Rolle spielt: Die drei Jungs standen am Scheideweg und haben sich eingelassen auf das Abenteuer Popmusik – Verzicht auf Sicherheiten inklusive. Aber, hey, „Was soll schon passieren?“

Ein ganz klar optimistischer Song – und ein solcher ist unglaublich schwer zu schreiben und zu arrangieren. Trauer vertont sich einfacher als Hoffnung, die schnell nach vertontem Kalenderblatt klingt. Doch LUPID finden den Weg. Die Band besitzt ein unglaublich gutes Gespür dafür, Worte und Musik in Einklang zu bringen. Nichts an den Songs der EP wirkt aufgesetzt oder am Reißbrett erdacht. Wir hören die Essenz einer Band, die sich intensiv mit ihren Leidenschaften auseinandergesetzt hat – und nun sehr genau weiß, was sie will. Besonders eindrucksvoll ist „Der Trick ist zu atmen“: Das Stück hat Tobias Hundt zusammen mit der Berliner Songwriterin Jasmin Shakeri (u.a. Co-Autorin für Andreas Bourani) geschrieben. „Wir saßen zusammen und haben uns überlegt, was man einem Menschen sagen kann, der wirklich am Boden ist. Meist ist die Wahrheit nicht hilfreich, meist ist das Richtige genau das Falsche. Dann fiel mir eine Zeile ein, auf die mich Songwriterkollege Nicholas Müller gebracht hat – ein Zitat von Gimmli, dem Zwerg aus ,Der Hobbit’: ,Atmen, das ist der Trick.’ Wenn wirklich nichts mehr geht, hilft nur noch eines – atmen.“ Das Stück ist ein atmosphärischer Höhepunkt der EP, die eher wie ein kurzes Album funktioniert: Keine Füller, keine Remixe oder sonstige Ausschussware. Stattdessen ein großartiger Einblick in den faszinierenden LUPID-Kosmos, in dem Sounds und Stimmungen so unvergleichlich gut zusammengehen. Ein Album wird bald folgen. Die Band ist überaus motiviert. „Die Sessions waren lang, die Köpfe haben gequalmt. Aber nun haben wir unseren Sound gefunden“, schwärmt Tobias Hundt. „Die EP klingt, wie wir uns das von Beginn an vorgestellt haben – ohne dass wir damals dafür Worte finden konnten. Heute sind wir wahnsinnig stolz auf diesen LUPID-Sound.“

„Es wird besser – und selbst wenn nicht/ Ich halte uns im Gleichgewicht.“

Diese Textzeile aus „Der Trick ist zu atmen“ bringt ein besonderes Talent von LUPID auf den Punkt. Ihr Sound besteht aus vielen Stimmungen. Es gibt Trotz und Melancholie, offene und geschlossene Augen, Herbstlaub und Sonnenschein, Intimität und Gemeinschaft, Einsam- und Zweisamkeit. Der Band gelingt es, auf wundervoll elegante Art diese Elemente zu einer Einheit zu formen. Wir hören immer den einzigartigen Sound von LUPID. Und das ist genau das, was wir im nahenden Herbst brauchen.

LUPID
Die EP „LUPID“ wird am 14. Oktober 2016 veröffentlicht. Die erste Single „Sag meinen Namen“ erscheint am 16. September 2016.




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